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Bewerbungstraining mit einer M-Klasse der Hauptschule Zeil

Unser Berufsdienstprojekt starteten wir im November 2003 an der Hauptschule Zeil, wo rotarische Freunde, die in ihrem beruflichen Alltag mit Personaleinstellung zu tun haben, im M-Zweig der Hauptschule unter vier Augen Bewerbungsgespräche mit den Schülern und Schülerinnen führten, ein Feedback gaben, schriftliche Bewerbungen beurteilten, und Tipps zur Selbstdarstellung und Berufswahl beisteuerten.

Die Schüler des M-Zweiges, oft engagierte "Spätzünder", die obwohl sie mit mittlerer Reife abschließen, am Arbeitsmarkt noch nicht die gleichen Chancen haben wie Realschulabgänger, überraschten uns Rotarier durch Können und Ideenreichtum.

Dieses Projekt, das für den Club kostenfrei verläuft, die rotarischen Freunde allerdings bringen ihre Zeit und ihre Kompetenz ein- wurde – und darauf sind wir sehr stolz, im "Rotarier" 1/2004, S.84 veröffentlicht.

Im November 2004 werden wir dieses Bewerbungstraining auf den ganzen Landkreis ausdehnen, das heißt, auch die 9. Klassen der M-Zweige in Hassfurt, Hofheim Eltmann und Ebern können davon profitieren.

Als ich dies mit den Rektoren besprach, waren sie begeistert und dankbar.

In der heutigen Zeit kann man gar nicht genug für die Jugend - unsere Zukunft - tun.

 

Bewerbungstraining in der Klasse M 10 an der Hauptschule Hassfurt

Die Schüler der neunten und zehnten Klassen des M-Zweiges der Hauptschulen bereiten sich allmählich auf das Berufsleben vor. In den nächsten Wochen werden sie Bewerbungen schreiben und hoffen auf die Gelegenheit, sich in einem Bewerbungsgespräch profilieren zu können.

Der Rotary-Club Hassfurt probt im Rahmen eines Gemeindienstprojektes dieses Jahr im ganzen Landkreis mit den jungen Hauptschülern den Ernstfall.

Am 25. und 26. Oktober übten Eva Göller, Elmar Hohmann, Walter Kühnl, Manfred Just und Horst Rahn mit den Jugendlichen das richtige Verhalten im Vorstellungsgespräch und beantworteten die brennendsten Fragen:

Was schreibe ich? Wie stelle ich mich dem Unternehmer vor? Was ziehe ich überhaupt an?

Da gaben die Rotarier Informationen aus erster Hand. Denn viele sind selbst im Personalwesen tätig oder leiten ein Unternehmen. Sie wissen am besten, welche Fähigkeiten ein neuer Mitarbeiter mitbringen muss.

Die jungen Leute schlugen sich wacker und hatten oft pfiffige Antworten auf die ausgeklügelten Frage parat. Rektor Schmid und Klassenlehrer Berthold Löser bedankten sich herzlich für das Engagement und schlugen vor, dieses Coaching zu einer Dauereinrichtung zu machen.

In den nächsten Wochen und Monaten werden die Neuntklässer in Zeil, Hofheim und Ebern - jeweils im Vieraugengespräch mit anschließendem Feedback - üben können.

 

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